Karnevals Gesellschaft der 1. Bickendorfer Ritterschaft

 

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Weiberfastnacht 2011

Was haben wir gefroren, Anno 2010. Wir trotzten dem eisigen Wind, dem Eis unter unseren Stiefeln und nahmen am Plätzchen das kälteste Kölsch des Jahrhunderts zu uns. Der vorjährige Nubbel brannte wohl sehr gut und so hatte  Petrus Anno 2011 ein  Einsehen und machte alles wieder gut. Unter wolkenlosem Himmelblau und wärmender Sonne zogen wir in Begleitung des Musikzuges „Stammtisch der historischen Völker“ in die Stadtsparkasse zu Bickendorf ein und füllten die Halle zur Freude der Mitarbeitet und Besucher mit karnevalistischen Klängen und herrlich farbenfrohen Gewandungen. Belohnt wurden wir mit liebevoll zubereiteten Wurst-und Käsehappen auf kleinen Broten und einem nicht enden wollenden Quell flüssiger Nahrung, die aufmerksam von einem Knappen verteilt wurde. Ritter Mattes von Chaos nutzte die Gunst der Stunde, Einlass zu den Kellergewölben und den dort gelagerten Schätzen zu erbitten, doch sein Begehr wurde wegen den Trommelwirbeln und dem Gesang leider nicht vernommen. So zogen wir, wohl gestärkt, reich an Witz, jedoch arm an Gold aus den Gewölben, die Wohlstand versprechen, hinaus in die Bickendorfer Welt. Unsere Plagg immer vorne weg, manchmal auch außer Sicht, setzten wir unseren Weg fort. Mühevolles Laufen ist weder Ritter noch Edeldame zuträglich. So musste unterwegs eine Rast im Frühstücksbistro eingelegt werden. Und da die letzte Stärkung gerade mal 100 Schritte zurücklag, wurde es Zeit, wärmende Getränke zu sich zu nehmen. Denn Ritter laben sich nicht nur aus Fässern. Frisch auf nahmen wir unser nächstes Etappenziel in Angriff. Das Plätzchen der himmlischen Jecken erwartete uns in bunter Fröhlichkeit, der wir uns gerne anschlossen. Wir lauschten  den Darbietungen, die uns mit Liedgut erfreuten, plauderten mal hier und mal dort und setzten unseren Weg weiter fort. Die Mittagsstunde war schon lange überschritten, als wir müden Ganges in unserer vom jungen Grün umrahmten Hofburg eintrafen. Freundlich bewirtet und bestens umsorgt von der Dame Pia und Ritter Backie richteten wir es uns gemütlich ein und verbrachten den Rest des Tages lachend, scherzend und feiernd in der Burg „Zur Laube“. Wie lange der Rest gedauert hat, wissen die, die mit uns gefeiert haben. Ganz sicher aber ist, dass wir nächstes Jahr schon zu Weiberfastnacht unsere Freunde und die, die es werden möchten einladen werden, um die jecke Zeit des Straßenkarnevals in unserer Burg „Zur Laube“ so richtig einzuläuten. Unser Dank gilt dem Stadtsparkassen-Team für einen tollen Empfang, und natürlich der Dame Pia für einen schönen Aufenthalt in den Ritterhallen „Zur Laube“.

Hier wurde Tinte von Lady Ana on the Unicorn verschwendet